Nährstoffmanagement Online

Humusbilanz

Für eine hohe Produktivität unserer ackerbaulich genutzten Böden, ist nicht nur eine ausreichende Nährstoffversorgung, sondern auch eine ausreichende Humusversorgung sehr wichtig.

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Humusbilanz

Für eine hohe Produktivität unserer ackerbaulich genutzten Böden, ist nicht nur eine ausreichende Nährstoffversorgung, sondern auch eine ausreichende Humusversorgung sehr wichtig.

Humus ist für die nachhaltige natürliche Bodenfruchtbarkeit, Luft-, Wasser- und Wärmehaushalt, sowie die Gefüge-Bildung verantwortlich und somit das A und O für unsere Böden. Der Humusgehalt beeinflusst auch positiv den Nährstoffhaushalt im Boden und durch die Beeinflussung des Kohlenstoff- und Stickstoffkreislaufes unserer Erde eine Senkung der Kohlenstoffgehalte.

Als Humus zählen alle abgestorbenen pflanzlichen und tierisch organischen Bodensubstanzen, sowie deren Umwandlungsprodukte.

Humus ist eine langsam und langfristig verfügbare Nährstoffquelle für Pflanzen. Durch mikrobiellen Abbau der Humusbestandteile werden darin gebundene Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphat oder Schwefel in pflanzenverfügbare Formen überführt. Andere Nährstoffe wie Kalium oder Magnesium können an den Humusteilchen austauschbar gebunden werden.

Eine Humusbilanz muss für Cross Compliance erstellt werden, woraus ein Mittelwert von 3 Jahren zu berechnen ist. Der Humussaldo wird aus der Summe des zugeführten Humus, welches alle organische Materialien aus Wurzel- und Ernteresten, sowie Wirtschaftsdüngern besteht, abzüglich alle abgebauten organischen Materialien durch Mineralisation berechnet.

Der Humusbilanzsaldo als Ergebnis der Humusbilanzierung darf nach Cross Compliance-Vorgaben den Wert von -75 kg C je ha und im Mittel von 3 Jahren nicht unterschreiten. Ist dieses jedoch der Fall, wird der Betriebsinhaber verpflichtet an einer Beratungsmaßnahme teilzunehmen.

Um einen ausgewogenen Humussaldo zu erreichen, sollte die Fruchtfolge mit humuszehrenden und -mehrenden Kulturen optimiert werden. Eine einseitige Fruchtfolge von Humuszehrern kann die Humusbilanz stark beeinflussen und somit wird es für den Betrieb schwer die Humusbilanz-Vorgabe einzuhalten.

Eine Rückführung von organischen Substanzen über Gärreste oder Gülle ist nur begrenzt möglich. Durch Gründüngung, Kompost, Mist oder strohhaltigen Wirtschaftsdünger ist eine bessere Rückführung gegeben.

Mit näon kannst du die Humusbilanz nach der Düngeverordnung für deinen Betrieb erstellen. Hierfür wird die zugeführte organische Substanz eingetragen, sowie die Kulturen und Erträge der einzelnen Flächen. Anhand dieser Zahlen berechnet näon die Humusbilanz. Das Ergebnis wird einmal als komplettes kg C und als kg C je ha aufgeführt.

Weiterhin ist nach § 3 Abs.1 der Düngeverordnung zum Erhalt der organischen Substanz im Boden und zum Schutz der Bodenstruktur sicherzustellen, dass auf betrieblicher Ebene das anbaujährliche Anbauverhältnis auf Ackerflächen aus mind. 3 Kulturen besteht. Jede Kultur muss einen Anteil von 15 Prozent der Ackerfläche ausmachen, wobei Stilllegung als eine Kultur gilt und mehrere Früchte zusammengefasst werden können.

Berechnen Sie mit näon deine Humusbilanz nach der Düngeverordnung und sei auf der sicheren Seite.

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